30 Jahre Mauerfall - Religion nach der DDR

am Mi 6.11.2019, 19.30 Uhr im kath. Gemeindehaus St. Josef, Bahnhofstr. 61, Gaildorf

30 Jahre Mauerfall - Religion nach der DDR

 

1989 haben wir uns vielleicht gefragt: Was wird von der DDR bleiben? Neben Rotkäppchensekt und Ampelmännchen gibt es ein Mitbringsel der Ostdeutschen, das vor allem für die Kirchen folgenreich ist: die Konfessionslosigkeit. Gewiß gab es schon vor der Wende im ehemaligen Westteil Deutschlands eine nicht unerhebliche Zahl an Menschen ohne Kirchenmitgliedschaft, doch mit der Wiedervereinigung wurde die Konfessionslosigkeit erstmals zu einem deutschen Massenphänomen. Im Vortrag wird zur Sprache kommen, wie sich das Christentum heute - 30 Jahre nach dem Mauerfall - in Ostdeutschland darstellt. Außerdem werden wir der Frage nachgehen, weshalb die Ostdeutschen im Vergleich mit anderen ehemaligen Ostblockstaaten in besonderem Maße areligiös ist. Referieren wird der evangelische Theologe Peter Jost. Er leitete in Dresden ein Kirchenprojekt für Konfessionslose und forschte an der Universität Leipzig über Religion in Mittel- und Osteuropa.

Referent: Peter Jost, Theologe

Teilnahmebeitrag: 5,- Euro

Veranstalter: Katholische Erwachsenenbildung Kreis Schwäbisch Hall e.V., Evangelisches Kreisbildungswerk Schwäbisch Hall e.V. und katholische Kirchengemeinde St. Josef, Gaildorf