Informationen aus der Gemeinde

Unerwarteter Martinsumzug

7. November 2022

Ursprünglich abgesagt, fand er nun doch überraschenderweise statt. Der traditionelle Martinsumzug, der pandemiebedingt die letzten beiden Jahre ausfiel, konnte doch stattfinden.

Möglich gemacht hat das die Familie Zimmer, die Ross und Reiterin kurzfristig zur Verfügung stellen konnte, sodass dem diesjährigen Umzug nichts mehr im Wege stand. Dass das Interesse daran sehr groß war, zeigte die überraschend hohe Zahl von ca. 130 Teilnehmern, überwiegend junge Familien mit Kindern.

Aufgeregt versammelten sie sich am Sonntagabend am Parkplatz im Keltenring, wo man bis zum Eintreffen des Pferdes ausgiebig die verschiedenen bunten Laternen und andere Lichtquellen bewundern konnte. Mit Einbruch der Dämmerung setzte sich der Zug in Bewegung, musikalisch begleitet vom MV  Mainhardt, der mit passenden Melodien für eine entsprechende Stimmung sorgte.

Eingebunden war auch die Jugendfeuerwehr, die mit Absperrmaßnahmen für einen sicheren Ablauf sorgte.

An der evangelischen Kirche angekommen, las nach einem einstimmenden Lied Herr Wilfried Correll die Martinsgeschichte den aufmerksam zuhörenden Teilnehmern vor. Für eine szenische Darstellung wie in den vergangenen Jahren fehlte dieses Mal die Zeit. Doch der Grundgedanke des Martinsfestes, das Teilen, kam auch in dieser Version zum Ausdruck. Das christliche Grundprinzip des Teilens und Gebens griff anschließend Herr Dieter Zoller vom katholischen KGR in seinen Dankesworten auf. Er verwies darauf, dass geben und teilen keine Frage des Besitzes, sondern des Herzens sei, das die Bereitschaft dazu haben müsse.

Während des anschließenden Schlussliedes wurden an alle Teilnehmer von der Gemeinde gespendete Martinsbrötchen verteilt, mit denen jeder das Teilen üben konnte. Wer wollte, fand nach dem Abschluss im Gemeindehaus noch etwas gegen die Kälte. Die Krabbelgruppe hatte mit Glühwein, Punsch und einem Imbiss das Passende im Angebot, das gerne angenommen wurde.

Es ist sehr erfreulich, dass trotz des engen zeitlichen Rahmens dieser Martinsumzug stattfinden konnte und so eine gelebte christliche Tradition erhalten und weitergeführt wurde. Das ist nur dem lobenswerten Einsatz aller genannten und ungenannten Helfer und Unterstützer zu verdanken.

Ihnen allen nochmals ein herzliches Dankeschön!
 

Dieter Zoller, gewählter Vorsitzender kathol. KGR Mainhardt (Text und Bilder)

Erntedankgottesdienst am 02.Oktober 2022

10. Oktober 2022

Wenn die Früchte der Erde und der menschlichen Arbeit in die Kirche gebracht werden, ist dies der Auftakt zur Feier des Erntedankfestes. Es ist ein Fest, das viele Menschen begeistert. Alles wird Gottes Güte anvertraut und wir bitten um seinen Segen.


Am Sonntag, 02.Oktober 2022, wurde in unserer Herz-Jesu-Kirche in Mainhardt der Erntedankgottesdienst mit Pastoralreferent Sven Brückner gefeiert.

Der Altar war bunt geschmückt: Zahlreiche Obst- und Gemüsesorten, Nüsse, Mehl, Hirse, Haferflocken, Blumen und Brote waren aufgebaut worden.

Diese Gaben sollen uns Jahr für Jahr daran erinnern, dass alles, wovon wir leben, keine Selbstverständlichkeit ist. Wir vertrauen alles Gottes Güte an und erbitten seinen Segen.

Wir sagen „Danke“ an alle, die diesen Gottesdienst mitgestaltet und mitgefeiert haben!

Ein herzliches Dankeschön für die gespendeten Erntegaben sowie die Geldspenden. Die Spenden sind, wie schon die Jahre zuvor, der Erlacher Höhe zu Gute gekommen. Hier wird noch in Kleingruppen gekocht, Obst und Gemüse können dabei sinnvoll verarbeitet werden.


Im Gemeindehaus erwartete uns nach dem Gottesdienst ein schön geschmücktes Büffet mit „Leckereien zu Erntedank“. Viele Gottesdienstbesucher, aber auch Gäste, waren der Einladung zu diesem gemütlichen Zusammenkommen gefolgt und genossen die Zeit für Gespräche sowie das leckere Essen.

Auch hierfür ein herzliches Dankeschön an Frau Rödder mit ihrem fleißigen Team!


Elisabeth Ling (Text und Bilder)

Auftritt von Choruso und Band(e)

25. Juli 2022

Zwar war es am vergangenen Sonntag recht heiß und das Angebot an Veranstaltungen aller Art sehr groß. Trotzdem fanden am frühen Abend etliche Gäste den Weg in die angenehm kühle Herz-Jesu-Kirche, um den Auftritt von Choruso und Band aus Neuhütten zu genießen. Sie sollten nicht enttäuscht werden. Nach einleitenden Worten und Begrüßung legten die Lehrer-Eltern-Band und der Chor gleich schwungvoll los. Den Auftakt machte der Song 'Proud Mary', gefolgt von 'Africa' und 'Sweet Home Alabama' sowie anderen, bestens bekannten Ohrwürmern. Von diesen ehemaligen, wohlbekannten Welthits ließ sich das Publikum immer mehr hinreißen und ging begeistert mit. Der berühmte 'Funke' sprang schnell über. Zweifellos der Höhepunkt war jedoch der stimmige Auftritt von Doreen Marx, der Chorleiterin. Ihre solo vorgetragenen Hits 'Gimme all your lovin' oder 'Thinking out loud' sorgten bei nicht wenigen Zuhörern für Gänsehaut-Feeling. Mit ihrer ausgeprägten, hellen und klaren Stimme füllte sie mühelos den gesamten Kirchenraum bis in den letzten Winkel. Ein wunderbares Hörerlebnis der besonderen Art. Chapeau! Mit den letzten drei Liedern 'Another brick in the Wall', 'Kinder an die Macht' und '99 Luftballons' wollten Chor und Band ein Zeichen setzen: nicht alles als selbstverständlich und vorgegeben hinnehmen, sondern auch kritisch hinterfragen.
Kräftiger Applaus und eine Zugabe beendeten nach über einer Stunde einen gelungenen und überzeugenden Auftritt an einem schönen Sommerabend, den alle genossen haben und der uns noch lange in angenehmer  Erinnerung bleiben wird. Choruso ließ Sorgen und Probleme vergessen, versprühte mit seiner Dynamik viel  Zuversicht und Lebensfreude. Die katholische Kirchengemeinde Mainhardt bedankt sich sehr herzlich bei allen  Beteiligten. Wir hoffen, dass es nicht wieder 4 Jahre bis zum nächsten Auftritt dauert, und dass dann auch mehr Mainhardter als Gäste dabei sind. Sie würden sonst etwas versäumen.
 

Dieter Zoller, gewählter Vorsitzender kathol. KGR Mainhardt (Text und Bilder)

Verabschiedungen, Ehrungen und Neuaufnahmen von Minis

19. Juli 2022

Was wäre ein Gottesdienst ohne Ministranten? Sie übernehmen viele Aufgaben in der Liturgie und tragen mit ihrem Altardienst aktiv zur Gestaltung der Gottesdienstfeier bei.


Ministranten oder Minis verstehen sich als Diener des Priesters, indem sie ihm z.B. Wein und Wasser zu Beginn der Wandlung reichen. Dieser Dienst ist sehr vielfältig und erfordert viel Einsatzbereitschaft.

Im Rahmen eines Gottesdienstes am vergangenen Sonntag, der ganz im Zeichen der Minis stand, gab es einige Verabschiedungen, Ehrungen und auch Neuaufnahmen zu verzeichnen. Verabschiedet wurden Jenni Kowalski (15 Jahre), Elena Correll (13 Jahre), sowie Josefa Hirschberger, Giulia Moll und Nina Moll. In ihrer 15-jährigen Tätigkeit war Jenni Kowalski die letzten 5 Jahre als Oberministrantin tätig, wodurch ihr eine besondere Verantwortung zukam.

Der Oberministrant ist nämlich zuständig für die Anleitung und Überwachung der Aufgaben aller anderen Messdiener im Gottesdienst. Diese Aufgaben wurden nicht nur von den Verabschiedeten sorgfältig und zuverlässig bewältigt. Genauso verdient machten sich Vanessa Kowalski (10 Jahre), Theresia Hirschberger (5 Jahre), Johannes Banasch (5 Jahre) und Lilly Wagner (5 Jahre), die für ihre langjährigen und treuen Dienste geehrt wurden. Ihnen allen sprach Pater Tomy seinen herzlichen Dank aus. Dabei betonte er auch die besondere Verantwortung und Bedeutung dieses Amtes. Als Anerkennung erhielt jede/r eine Urkunde und ein Geschenk. Auch die Gottesdienstbesucher drückten ihre Wertschätzung mit freundlichem Applaus aus.

Doch es gab nicht nur Verabschiedungen und Ehrungen. Erfreulich war, dass zuvor neue
Mitglieder in die Schar der Ministranten aufgenommen werden konnten. Mit Felix Hirsch,
Sebastian Banasch und Daniel Banasch wird diese Schar wieder größer. Die gesamte
Kirchengemeinde dankt den Verabschiedeten und Geehrten, freut sich über die 'Neuen' und
wünscht ihnen viel Freude bei ihrem Dienst. Betreut werden sie nun von der neuen Oberministrantin Sarah Kowalski.

 

Dieter Zoller, gewählter Vorsitzender kathol. KGR Mainhardt

Gemeindefest an Fronleichnam

20. Juni 2022

Kaum ein anderes katholisches Hochfest ist dermaßen mysteriös und von Unkenntnis geprägt wie Fronleichnam. Offiziell heißt das Fest in der katholischen Liturgie 'Hochfest des Leibes und Blutes Christi'.

Es bezieht sich damit auf die Eucharistie, also das Sakrament der Kommunion, bei dem die Gaben von Brot und Wein als Leib und Blut Christi gefeiert werden.

Diesen Kerngedanken von Fronleichnam, die Gegenwart Christi in Brot und Wein, griff Pater Baumann, der das diesjährige Fronleichnamsfest zelebrierte, in einem anschaulichen und leicht verständlichen Vergleich auf. In emotionaler Weise schilderte er den Zusammenhang zwischen den von seiner verstorbenen Mutter gebackenen Brödle (Plätzchen) und der Hostie, dem symbolischen Leib Christi, dem Brot des Lebens. Sein bildhafter Vergleich erleichterte das Verständnis dieses Mysteriums  ungemein.

Nachdem die zahlreichen Besucher sich mit der Hostie gestärkt hatten, begaben sie sich vor das Kirchengebäude und nahmen Aufstellung zur Prozession. Die fiel dieses Jahr höchst bescheiden aus. Lediglich ein Außenaltar, sehr liebevoll und aufwendig gestaltet, wurde angesteuert. Danach ging es ins Innere der Kirche zurück, wo der Altar als 2. Station diente. An beiden Stationen beleuchtete Pater Baumann die Themen Hunger und Krieg/Frieden. Hunger kann nicht nur physischer Art sein, es gibt auch einen Hunger nach Liebe und Anerkennung. Und natürlich kam auch der Krieg in der Ukraine zur Sprache, doch gibt es auch noch ganz andere Formen von Krieg. Als Christen seien wir verpflichtet, die Folgen von Hunger und Krieg zu lindern und zu helfen, wo es möglich ist.

Musikalisch wurde die Prozession von einer kleinen Bläsergruppe begleitet, die zum Ende des Festgottesdienstes noch ein sehr ergreifendes 'Großer Gott wir loben dich' spielte.

Im Anschluss daran fand im Gemeindehaus das Gemeindefest statt. Bei Speis und Trank, Kaffee und Kuchen konnten es sich die Besucher im oder vor dem Gemeindehaus gemütlich machen und bei anregendem Gedankenaustausch das sommerliche Wetter genießen. Für die Vorbereitung und Durchführung dieses Festes haben sich wieder sehr viele Helfer eingebracht, ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre.

Ein herzlicher Dank geht auch an die Musiker sowie an die vielen Kuchenspender, die uns mit ihren köstlichen Produkten verwöhnt haben.

Der Erlös des Festes geht als Spende an die Ukrainehilfe Bubenorbis.

 

Dieter Zoller, gewählter Vorsitzender kathol. KGR Mainhardt
 

Feiern in der Karwoche

Die Karwoche gilt in den christlichen Konfessionen als die wichtigste Woche des Kirchenjahrs. Sie beginnt am Palmsonntag und endet am Abend des Karsamstags mit der Feier der Ostermesse in der Osternacht.

Die Feier des diesjährigen Palmsonntags begann bei spätwinterlichem Wetter mit der Segnung der Palmbuschen vor der Kirche. Sie sollen daran erinnern, dass Jesus bei seinem Einzug in Jerusalem vom Volk mit Palmwedeln begrüßt wurde. Jeder Gläubige konnte sich einen der Palmbuschen nehmen und nach dem Einzug in die Kirche die Leidensgeschichte nach Lukas hören, die von drei Lektoren vorgetragen wurde.

Am Gründonnerstag wird an das letzte Abendmahl Jesu erinnert. Mit ihm beginnt das dreitägige Gedächtnis des Leidens und Sterbens Christi. Dann läuten die Glocken zum letzten Mal bis zum Gloria in der Osternacht.

Am Karfreitag steht traditionell die Kreuzverehrung im Mittelpunkt der Liturgie. Dazu gehören neben Gebeten die schrittweise Enthüllung und Erhebung des Kreuzes. Pastoralreferent Brückner zog in die Kirche mit dem verhüllten Kreuz ein, das dann schrittweise enthüllt und zum Schluss auf den Altarstufen abgelegt wurde, wo es dann den Gläubigen zur Kreuzverehrung diente. Die Deutung und Bedeutung des Kreuzes bildete auch den Mittelpunkt seiner Predigt. Zuvor waren die Passionsgeschichte nach Johannes sowie die großen Fürbitten vorgetragen worden. Die passende musikalische Begleitung erfolgte durch Werke von Dieterich Buxtehude, die vor einiger Zeit von Dr. Gobbert in einem Konzert dargeboten wurden. Diese Musik war ideal dazu geeignet, die Stimmung des Karfreitags und dieses Wechselbad der Gefühle, diese Ambivalenz von Ohnmacht und Zuversicht, von Freud und Leid, von Leben und Tod auszudrücken. Sie liegen oft ganz nah beieinander, dieses Jahr scheinbar besonders intensiv. So fand diese Feier vom Leiden und Sterben Christi einen besonders schönen und würdigen Rahmen.

Traditionell begann die Feier der Osternacht mit der Lichtfeier, die immer vor der Kirche im Freien stattfindet. Pater Tomy segnete zuerst das Osterfeuer, an dem danach die Osterkerze entzündet wurde. Dieses Licht wurde dann in die dunkle Kirche getragen und anschließend an alle Mitfeiernden weitergegeben. Es folgten drei Lesungen und die Predigt, in der Pater Tomy das Thema Auferstehung, den Sieg des Lichts über die Dunkelheit als zentrales Thema der Osternacht aufgriff. Ein wesentliches Element der Feier der Osternacht ist die Tauferneuerung, mit der die Gläubigen ihr Taufversprechen erneuern und dem Bösen widersagen. Dazu wurde zuerst das Taufwasser geweiht, wofür Pater Tomy die Osterkerze in das Wasser hinabsenkte und anschließend die Gemeinde mit dem Wasser segnete. Wasser ist ein Zeichen für das Leben, und Ostern steht in enger Beziehung zur Taufe, da hier neues Leben gefeiert wird. Ebenfalls gesegnet wurden die mitgebrachten Speisen und die Gottesdienstbesucher erhielten davon noch ein buntes Osterei, bevor sie in die dunkle Osternacht entlassen wurden.

An der Vorbereitung und Durchführung dieser Feiern waren viele Personen beteiligt. Ihnen allen spricht die katholische Kirchengemeinde ihren herzlichen Dank aus.
 

Dieter Zoller, gewählter Vorsitzender kathol. KGR Mainhardt

Mainhardt: Weltgebetstag 2022

In über 150 Ländern der Erde organisieren und gestalten Frauen verschiedener christlicher Konfessionen den WGT jedes Jahr am ersten Freitag im März.

Am Freitag, 04. März 2022 wurde in der Evangelischen Kirche in Mainhardt der Ökumenische WGT 2022 gefeiert.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die den Weltgebetstags-Gottesdienst mitgefeiert haben! Danke an die Mainhardter WGT-Frauen, die den Gottesdienst vorbereitet und durchgeführt haben. Die ökumenischer Verbundenheit im Glauben, der Zusammenhalt und die Solidarität in dieser durch Corona und den Ukrainekrieg belasteten Zeit sind wertvoll und wichtig.

Besonders auch für ihre Spenden in Höhe von 612,50 €  ein herzliches Dankeschön!

U.Schneider und E.Ling

 

Zukunftsplan: Hoffnung

Ökumenischer Gottesdienst zum WGT 2022

am Freitag, den 4. März 2022 um 19.00 Uhr

in der Evang. Kirche Mainhardt!

Am Freitag, den 4. März 2022, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus England, Wales und Nordirland.

Unter dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ laden sie ein, den Spuren der Hoffnung nachzugehen. Sie erzählen uns von ihrem stolzen Land mit seiner bewegten Geschichte und der multiethnischen, -kulturellen und -religiösen Gesellschaft. Aber mit den drei Schicksalen von Lina, Nathalie und Emily kommen auch Themen wie Armut, Einsamkeit und Missbrauch zur Sprache.

Eine Gruppe von 31 Frauen aus 18 unterschiedlichen christlichen Konfessionen und Kirchen hat gemeinsam die Gebete, Gedanken und Lieder zum Weltgebetstag 2022 ausgewählt. Sie sind zwischen Anfang 20 und über 80 Jahre alt und stammen aus England, Wales und Nordirland.

Zu den schottischen und irischen Weltgebetstagsfrauen besteht eine enge freundschaftliche Beziehung.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen für den Weltgebetstag. Seit über 100 Jahren macht die Bewegung sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Rund um den 4. März 2022 werden allein in Deutschland hundertausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen zum Weltgebetstag besuchen.

Gemeinsam wollen wir Samen der Hoffnung aussäen in unserem Leben, in unseren Gemeinschaften, in unserem Land und in dieser Welt.

 

Die ökumenische Vorbereitungsgruppe des WGT aus Mainhardt lädt alle Gemeindemitglieder und Gäste herzlich zu diesem Gottesdienst ein und freut sich auf Ihr Kommen.

Elisabeth Ling, Kath.Kirche Mainhardt

Weihnachtsgottesdienst in der Pandemie

4. Januar 2022

Das zweite Jahr in Folge kehrt nicht nur das Christuskind wieder, sondern auch Corona, das Dauerthema, welches unseren Alltag so unbarmherzig dominiert. Ein Grund also, auf Weihnachten zu verzichten? Nein, ganz im Gegenteil. Gerade in Zeiten wie diesen können wir uns der Bedeutung des Festes besonders bewusst werden. An Weihnachten feiern wir, dass Gott sich durch die Geburt seines Sohnes Jesus mit der ganzen Menschheit in all ihrer Endlichkeit und Verletzlichkeit verbunden hat. Diesen Aspekt griff Pater Tomy in seiner Predigt auf und verwies darauf, dass Corona, das spalterische Virus, das für das Trennende zwischen den Menschen steht, diese Verbindung zwischen Mensch und Gott nicht trennen kann. Es gibt keine 'Kontaktsperre' zwischen beiden, Gott ist immer und überall bei uns. Tröstliche Worte in einer  weitgehend trostlosen Zeit. Genauso tröstlich wie das Licht, das nach dem Gloria aufflammt und das bis dahin in Dunkelheit gehüllte Kirchenschiff erhellt, sowie der warme Orgelklang, der die Gemüter erfreut. Einen kleinen Wermutstropfen gab es dennoch: auch dieses Jahr entfiel das Krippenspiel, sonst ein zentraler Teil des Gottesdienstes am Heiligen Abend. Doch die Besucher wurden durch den Auftritt der Schola mehr als entschädigt. Wie schon im letzten Jahr setzte ihr gesanglicher Ausdruck des Glaubens einen Höhepunkt dieser Weihnachtsfeier. Ihre mit viel Dynamik und Ausdruck vorgetragenen Weihnachtslieder, diese gesungene himmlische Botschaft, berührten und verzauberten die Herzen. So entstand ein Gefühl für die  Weihnachtsbotschaft, das sich mit Worten allein nur schwer erreichen lässt. Musik dagegen, dermaßen gefühlvoll vorgetragen, erreicht mühelos jeden. Ein herzlicher Dank ergeht an die Interpreten Frau Künstner, Frau Weinberger, Herrn Dr. Gobbert und Herrn Banasch sowie an Frau Hirschberger an der Orgel. Ein ebenso herzliches Dankeschön gebührt Familie Bernhard und Elisabeth Ling mit Team für das Aufstellen und Schmücken des Weihnachtsbaums sowie allen anderen, die am Gestalten und Gelingen dieses festlichen Gottesdienstes beteiligt waren.
 

Dieter Zoller, gewählter Vorsitzender kathol. KGR Mainhardt

Erntedankgottesdienst

4. Oktober 2021

Am Sonntag, den 3. Oktober, wurden gleich zwei Feste gefeiert: das Erntedankfest und der Tag der Deutschen Einheit .

Ersteres ist als Fest schon älter als das Christentum und soll die Menschen daran erinnern, Gott für seine Gaben zu danken. Der Begriff der Einheit zog sich dagegen wie ein Leitfaden durch die Predigt von Pastoralreferent Sven Brückner. Grundlage war das Evangelium nach Matthäus, Mt 19.6 : „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen“. Darin wird die Ehe als eine unauflösliche Einheit angesehen, deren Bestimmung die Beziehung zwischen Mann und Frau ist und deren Fundament die gegenseitige Treue bildet. Treue bestimmt aber auch die Beziehung zwischen Gott und den Menschen. Dieses göttliche Prinzip verliert in der heutigen Zeit leider immer mehr an Zustimmung und Bedeutung.

Nach diesen mahnenden Worten ging es zum Erntedank. Elisabeth und Bernhard Ling hatten den Altar wieder besonders schön geschmückt. Eine Fülle von Früchten, Obst und Gemüse war sehr aufwendig und kunstvoll drapiert und erfreute das Auge der zahlreichen Gottesdienstbesucher. Auch ein großer Laib Brot, dekorativ dargeboten, durfte nicht fehlen. Das Segnen dieser Gaben und ein Segensgebet bildeten den Abschluss des Gottesdienstes.

Die gespendeten Gaben sowie die Kollekte kommen karitativen Einrichtungen zugute. Wie in den vergangenen Jahren ist dies die Erlacher Höhe.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Beteiligten und natürlich auch an die Spender.

 

Dieter Zoller, gewählter Vorsitzender kathol. KGR Mainhardt

Feier der Erstkommunion

27. Juli 2021

Am Sonntag, den 18.Juli, versammelten sich kurz vor 10 Uhr die Kommunionkinder mit ihren Eltern und Angehörigen vor der Herz-Jesu-Kirche in Mainhardt.

Für sie alle sollte es ein besonderer Tag werden, das Fest der Erstkommunion.

Nachdem die Erwachsenen in der Kirche ihre Plätze eingenommen hatten, erfolgte der feierliche Einzug. Angeführt von den Ministranten betraten im Gefolge die Geistlichen und dann die Kommunionkinder den Kirchenraum. Nach der Begrüßung und dem üblichen liturgischen Ablauf entzündeten die Kinder die Taufkerze, widersagten dem Bösen sowie der Sünde und wiederholten ihr Taufgelübde.

Mit diesem spezifisch katholischen Ritual bekennen sich die Kinder öffentlich zur Quelle ihres christlichen Glaubens. Auch die Lesung sowie die Fürbitten wurden von Angehörigen und den Kindern vorgetragen. In seiner anschließenden Predigt bezog sich Pastoralreferent Sven Brückner auf die Bibelstelle Mt 14, 22-33. Als die Jünger auf dem See Genezareth in Not geraten, läuft Jesus über das Wasser, um ihnen zu helfen. Petrus bittet Jesus darum, ebenfalls über das Wasser laufen zu können, versinkt jedoch nach wenigen Schritten. Jesus rettet ihn und steigt in das Boot, woraufhin ihn die Jünger als Sohn Gottes bekennen.

Sven Brückner ermunterte die Kinder dazu, fest zu ihrem Glauben zu stehen und bei Problemen sich vertrauensvoll in der Kirche an Jesus zu wenden, mit ihm in der Kommunion zu kommunizieren. Dieses Vertrauen, das Petrus vermissen ließ, sollten sie ihr Leben lang bewahren.

Nach der Wandlung war es dann soweit: jedes der Kinder erhielt aus der Hand von Pater Tomy Thomas zum ersten Mal die Hostie, den Leib Jesu. Ein sehr bewegender Moment für alle Beteiligten. Zum Schluss sangen die Kinder ein Dankeslied, von Pastoralreferent Brückner mit der Gitarre begleitet, und Pater Tomy bedankte sich bei allen, die in irgendeiner Form zum Gelingen dieser würdigen Feier beigetragen hatten. Besonders hervorgehoben wurde dabei unsere wunderbare Schola mit Frau Künstner, Frau Hirschberger und Herrn Dr. Gobbert.


Ihre erste Kommunion erhielten:

Felix Hirsch

Dominik Kurianowicz

Laura Lang

Joana Reif

Klaus Schottmüller

Jakob Weber

Alija Wilczynski


Dieter Zoller, gewählter Vorsitzender kathol. KGR Mainhardt

Mainhardt: Jugendliche empfangen Sakrament der Firmung

26. März 2021

In der katholischen Kirche stellt die Firmung den offiziellen Eintritt in das Erwachsenenalter dar. Man entscheidet sich zudem noch einmal für den Glauben, den man während seiner Taufe angenommen hat. Dieses Ereignis wurde am Mittwoch, den 17. März 2021, gebührend gefeiert. Sechs Jugendliche empfingen an diesem Tag das Sakrament der Firmung.

Damit die Firmlinge angemessen auf das Ereignis vorbereitet werden, wurde schon lange vorher mit einem umfassenden Firm-Unterricht begonnen. Pastoralreferent Sven Brückner behandelte darin alle möglichen Fragen zum Thema Glauben. In dieser Firmkatechese begeben sich die Mädchen und Jungen auf eine Entdeckungsreise zu sich selbst, zu ihren Hoffnungen oder auch Zweifeln. Dabei werden sie von ihren Firmpaten unterstützt, an denen sich die Firmlinge orientieren und Impulse für ein gelingendes Leben erhalten können.

Im Laufe des Gottesdienstes erhoben sich die Firmlinge und wiederholten gemeinsam ihr Taufbekenntnis. Nach den Ansprachen der beiden Zelebranten, in denen sie die Bedeutung des Heiligen Geistes hervorhoben, erfolgte die eigentliche Zeremonie.

Nacheinander traten die Firmlinge mit ihren Paten vor den Altar. Pater Tomy legte jedem die Hand auf den Kopf, salbte mit Chrisam ein Kreuzzeichen auf die Stirn und sprach dabei die Worte: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Während dieser Firmung,das heißt Stärkung, legte jeder der Paten seine rechte Hand auf die Schulter des Firmlings.

Unterstützt wurde der feierliche Charakter dieser Zeremonie durch den wieder einmal höchst beeindruckenden Auftritt der Schola mit Frau Weinberger, Herrn Dr. Gobbert und Frau Hirschberger an der Orgel.


Das Sakrament der Firmung erhielten folgende Jungen und Mädchen: Luka Barbir, Sabrina Häfele, Theresia Hirschberger, Julia Kurianowicz, Fabian Lotti, Samantha Lotti.


Dieter Zoller, gewählter Vorsitzender kathol. KGR Mainhardt

Vanuatu - Worauf bauen wir?

14. März 2021

Vanuatu - Ökumenischer Gottesdienst am 05. März 2021

Frauen und Mädchen aus Mainhardt und Millionen von Frauen auf der ganzen Welt haben am Freitag, 05. März 2021 in der Kath. Kirche in Mainhardt den Weltgebetstag 2021 gefeiert. Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg verbindet dieser jährliche Gottesdienst am 1. Freitag im März die Menschen zum Beten um Frieden und zum Dank für Gottes wunderbare Schöpfung.

Wir bedanken uns für den zahlreichen Besuch des unter Corona-Bedingungen abgehaltenen Gottesdienstes, sowie für Ihre Spenden, die den Weltgebetstag-Projekten zu Gute kommen.

Ihr Vorbereitungsteam des WGT 2021 aus Mainhardt

 

 

10. Februar 2021

 

Worauf bauen wir?

Unter diesem Leitwort laden christliche Frauen aus Vanuatu ein:

Zum Weltgebetstag am 5. März 2021.

 

Vanuatu: Auf der einen Seite eine faszinierende Schönheit von 83 Inseln im Pazifik mit Traumstränden, Korallenriffen mit bunten Fischen, üppigem Regenwald, Überfluss an Früchten. Andererseits ist Vanuatu wie kein anderes Land auf der Erde bedroht. Die Existenz der Inseln ist durch den Klimawandel massiv gefährdet. Vulkanausbrüche von sieben aktiven Vulkanen kommen hinzu. Immer öfter kommt es zu verheerenden Wirbelstürmen. So zerstörte zum Beispiel 2015 der Zyklon Pam einen Großteil der Inseln, 24 Menschen starben dabei. Um dem entgegenzuwirken, gilt seit zwei Jahren in Vanuatu ein rigoroses Plastikverbot. Die Nutzung von Einwegplastiktüten, Trinkhalmen und Styropor ist verboten.

Doch nicht alles in dem Land ist so vorbildlich. So sitzt im vanuatuischen Parlament keine einzige Frau. Frauen sollen sich „lediglich“ um das Essen, die Kinder und die Pflege der Seniorinnen und Senioren kümmern. Die Entscheidungen treffen die Männer, denen sich Frauen traditionell unterordnen müssen.

Der Titel, den die Vanuatuerinnen für den Weltgebetstag 2021 ausgewählt haben, könnte nicht aktueller sein. „Worauf bauen wir?“ Mit den Frauen aus Vanuatu fragen sich auch angesichts der Corona-Pandemie Frauen rund um den Globus: Was zählt? Was ist wichtig? Was hält uns? Felsenfester Grund für alles Handeln sollten Jesu Worte sein. Dazu wollen die Frauen aus Vanuatu in ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag 2021 ermutigen. Denn nur das Haus, das auf festem Grund stehe, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in der Bibelstelle bei Matthäus.

Mit seiner Projektarbeit, die aus den Spenden finanziert wird, unterstützt der Weltgebetstag Frauen und Mädchen weltweit: Zum Beispiel im pazifischen Raum, auch auf Vanuatu. Dort lernen Frauen sich über Medien eine Stimme zu verschaffen, damit ihre Sichtweisen und Probleme wahrgenommen werden.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit über 100 Jahren für den Weltgebetstag und machen sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft.

(Quelle: www.weltgebetstag.de)

 

Auch wir in Mainhardt wollen am Freitag, 05.März 2021 diesen Gottesdienst mitfeiern und laden Sie hierzu herzlich ein. Der Gottesdienst findet ökumenisch in der Katholischen Herz-Jesu-Kirche unter den geltenden Corona-Regeln um 19.00 Uhr statt.

Bitte beachten:

  • Die Teilnahme am Gottesdienst kann nur mit vorheriger Anmeldung erfolgen
  • Ihre Anmeldung zum Gottesdienst sollte bis spätestens 28. Februar 2021 bei uns eingehen.
  • Telefonische Anmeldung im Pfarrbüro 07903 2226 (Anrufbeantworter ist geschaltet) oder bei Frau Brobeil privat 07903 941998.
  • Gerne auch per E-Mail: HerzJesu.Mainhardt(at)drs.de

Für alle, die sich für den Weltgebetstag interessieren und in diesem Jahr nicht am Gottesdienst teilnehmen können, liegen ab sofort Gottesdienstordnungen in der Kirche aus. Wissenswertes über den Weltgebetstag finden Sie auch unter www.weltgebetstag.de.

Das Mainhardter-Welt-Gebetstag-Team freut sich darauf, Sie zum Gottesdienst am Freitag, 05.März 2021 begrüßen zu dürfen.

Elisabeth Ling, Kath.Kirche Mainhardt

Feierliche Weihnachtsgottesdienste

5. Januar 2021

Alle Jahre wieder? Nicht ganz, schließlich führte die Pandemie zu drastischen Einschnitten und Maßnahmen. Bis zuletzt stand die Durchführung der Weihnachtsgottesdienste auf der Kippe. Vieles, was den Weihnachtszauber in der Kirche ausmacht, konnte in diesem Jahr nicht stattfinden. Keine bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche, kein gemeinsames Singen, kein Krippenspiel. Doch bewährte Konzepte wie Anmeldung, Abstand, begrenzte Teilnehmerzahl und kreative Ideen ließen auch in solch schwerer Zeit diese Gottesdienste zu einem besonderen Erlebnis werden.

Heiligabend in der Kirche ist mehr als ein Gottesdienst. Es ist ein Gefühl, ein Stück Heimat und Geborgenheit. Es ist Halt für die, die sich einsam fühlen und innere Einkehr für alle, die nach Antworten suchen.

Für dieses Erlebnis sorgten das immer faszinierende Evangelium nach Lukas, die von Pater Tomy gepredigte Interpretation der Weihnachtsbotschaft sowie das Mitwirken der Kinder. Als Ersatz für das ausgefallene Krippenspiel waren die Seitenwände mit ihren selbstgemalten Weihnachtsbildern geschmückt. Und am 2. Weihnachtsfeiertag, am Stephanstag, segnete Pater Tomy die Kinder und demonstrierte auf diese Weise deren Verbundenheit mit der Kirchengemeinde.

Der absolute Höhepunkt der weihnachtlichen Gottesdienste war aber der Auftritt der Schola. Mit den Mitgliedern Frau Künstner, Frau Weinberger, Herr Gobbert und Herr Banasch sowie Frau Schoch und Frau Hirschberger begleitend an der Orgel boten sie weihnachtliche Musik vom Feinsten.
Das dargebotene Programm war sehr beeindruckend und höchst anspruchsvoll. Auf das einleitende 'Macht hoch die Tür' über ' Es ist ein Ros entsprungen' bis zu den Klassikern 'O du fröhliche' und 'Stille Nacht' war all das vertreten, was sich die Besucher erhofft hatten. Das Besondere waren aber die verschiedenen Darbietungsformen: Solo, Duett, Kanon, Chor in wechselnder Abfolge und gesanglich von höchster Qualität. Ein Fest für Ohren und Gemüt. Diese musikalische Weihnachtsbotschaft, dieses gesungene 'Fürchtet euch nicht' war berührend und bewegend zugleich, vermittelte den Besuchern Freude, Hoffnung und Zuversicht.

Ein wunderbares Geschenk in schwierigen Zeiten. Dafür spricht die katholische Kirchengemeinde Mainhardt allen Beteiligten herzlichen Dank und große Anerkennung aus.


Dieter Zoller, gewählter Vorsitzender kathol. KGR Mainhardt

Sternsingeraktion 2021

22. Dezember 2020

Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein – Kindern Halt geben in der Ukraine und weltweit“ wollen wir wieder den Segen in die Häuser bringen. Leider werden wir die Sternsingeraktion 2021, in dieser besonderen und für uns alle außergewöhnlichen Zeit, nicht wie gewohnt durchführen können. Zum Schutz für uns alle haben wir uns für eine kontaktlose Spendenaktion entschieden und ein Sternsinger-Paket für sie zusammengestellt.

Zwischen Weihnachten und Neujahr, werden die Pakete an die Haushalte verteilt um somit symbolisch den Segen 20*C+M+B+20 in Form eines Aufklebers und Segensspruchzu überbringen.

Wir hoffen nun auf Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung. Helfen SIE bitte mit, dass wir auch 2021 die Projekte der Sternsinger unterstützen können… und somit Corona das Leben der Kinder in der Ukraine und weltweit nicht noch mehr belastet!

Dem Sternsinger-Paket liegt auch ein Spendenumschlag bei, der zwischen dem 02.-05.01.2021 im Pfarrbüro der Kath. Kirche in Mainhardt oder bei den entsprechenden Sternsinger-Begleitern eingeworfen werden kann. Natürlich ist auch eine Spende per Überweisung möglich.
Empfänger: Kath. Kirche, IBAN: DE28 6225 0030 0005 0929 89, Sparkasse Schwäb. Hall, Verwendungszweck: „Spende Sternsingeraktion 2021“

Um Ihnen etwas Sternsinger-Gefühl zu vermitteln können Sie sich unser Sternsinger-Video (unten) ansehen oder eine kleine Sternsinger-Gruppe am 06.01.2021 im Gottesdienst.

Falls sie Fragen haben sollten wenden Sie sich an Nadine Wagner unter 07903/942967.

Ihr Sternsinger-Team Mainhardt

Erntedankgottesdienst 2020

4. Oktober 2020

An Erntedank sagen wir Gott danke für alles, was er uns schenkt. Wir danken für die Feld- und Obsterträge des Jahres und es ist ein Grund zum Innehalten, Durchatmen, Feiern und Genießen!

 

Am Sonntag, 04. Oktober 2020 wurde in der Kath. Kirche in Mainhardt das Erntedankfest mit Pastoralreferent Sven Brückner gefeiert.

Eingerahmt von der musikalische Begleitung ( Orgel: Frau Hirschberger/  Gesang: Frau Weinberger ) und dem schön geschmückten Erntealtar konnte das Erntedankfest trotz der coronabedingten Einschränkungen gefeiert werden.

Die Kath. Kirchengemeinde Mainhardt bedankt sich bei Allen, die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben.

 

Elisabeth Ling, kathol. KGR Mainhardt

Endlich wieder Gottesdienst

17. Juni 2020

Nach einer zwar nicht gottlosen, aber gottesdienstlosen Zeit, fand am vergangenen Samstag nach über zwei Monaten wieder eine Messfeier in der Herz-Jesu-Kirche statt.

Dies war nur nach der Befolgung der zahlreichen Hygienevorschriften möglich. Am Eingang empfingen zwei Instruktoren die Gläubigen und wiesen ihnen die markierten Plätze zu. Auf Grund der Größe des Kirchenschiffs bereitete die Abstandsregelung und Begrenzung der Teilnehmerzahl aber keine Probleme.

Ohnehin verlief der Auftakt etwas zögerlich. Es fanden sich nur etwas über 20 Gottesdienstbesucher ein, die sich vorher per Mail oder telefonisch angemeldet hatten.

Die Eucharistiefeier selbst verlief etwas anders als gewohnt. Auf Gesang und Kommunionspendung musste verzichtet werden. Letzteres wird aber bei der nächsten Feier wieder stattfinden, unter Einhaltung strenger hygienischer Regeln.

Pater Tomy drückte in seinen einleitenden Worte seine große Freude über die Fortsetzung der gewohnten Tradition aus. Diese Freude war auch bei den Besuchern spürbar. Die bis dato angebotenen virtuellen Übertragungen waren wohl kein gleichwertiger Ersatz und fanden nur wenig Anklang.

Wer braucht schon eine Andachts-App? So war auch diesmal die Bibelstelle aus Matthäus 18,20 das verbindende Element: „Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“

Die Feier der Eucharistie ist ein Gemeinschaftserlebnis, aus dem die Gläubigen Kraft, Freude und Zuversicht schöpfen.

 

Dieter Zoller, 2. Vors. kathol. KGR Mainhardt

Sanierung Betonglasfenster

24. April 2020

Wer als Gläubiger oder Besucher die katholische Herz-Jesu-Kirche in Mainhardt betritt, dessen Blick fällt im Vorraum als Erstes auf die Westwand, ein künstlerisches Kleinod.

Gestalterisches Element und attraktiver Blickfang sind die farbigen Glassteine, die in ein Korsett aus Metallrahmen und Betonfugen eingelassen sind. Farblich und stilistisch ist das Ganze an die Kirchenfenster der Ostseite angelehnt, Christus naturgemäß das Hauptmotiv.

Nun sind seit dem Bau der Kirche nahezu 60 Jahre vergangen, und natürlich hat auch hier  der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlassen. Bröckelnder Beton, rostiges Eisen, ein maroder Sockel sowie eindringendes Wasser machten eine Sanierung unumgänglich. Diese wurde zwischen dem 21. und 24. April von der Firma 'Waschek Beton-Sanierungs-Technik' aus Fichtenau durchgeführt.

Nach Abschluss der Arbeiten erstrahlt jetzt der Vorraum wieder in neuem Glanz und beschert Gläubigen und Besuchern ein festliches Gefühl auf dem Weg vom Alltag in die Geborgenheit des Gotteshauses.
 

Dieter Zoller, 2. Vors. kathol. KGR Mainhardt

Kirchengemeinderatswahlen am 22. März 2020

29. März 2020

Der Kirchengemeinderat, den Sie wählen, hat drei wichtige Funktionen. Er ist…

Pastoralrat. Als Pastoralrat kümmert sich der Kirchengemeinderat um das Leben innerhalb einer Kirchengemeinde und darum, wie Menschen mit dem Evangelium in Berührung kommen.

Katholikenrat. Als Katholikenrat vertritt der Kirchengemeinderat alle Katholiken und Katholikinnen, die zur Kirchengemeinde gehören oder sich zugehörig fühlen. Der Kirchengemeinderat als Katholikenrat informiert alle Katholiken und Katholikinnen über die Entwicklung der Kirchengemeinde. Er bringt sich im Namen aller Katholiken/innen in das Geschehen im sozialen Raum ein und vertritt die Anliegen der Katholiken und Katholikinnen öffentlich.

Kirchensteuerrat. Als Kirchensteuerrat entscheidet der Kirchengemeinderat über den jährlichen Haushalt der Kirchengemeinde und damit über die Verwendung der zur Verfügung stehenden Mittel sowie über alle Ausgaben etwa für die Seelsorge, für Gebäude oder für das Personal.

 

Ergebnisse der Wahl des Kirchengemeinderats

Hiermit wird das vom Wahlausschuss festgestellte Ergebnis der Wahl zum Kirchengemeinderat in der katholischen Kirchengemeinde Mainhardt, Zum hlst. Herzen Jesu, vom 22.03.2020 bekannt gegeben:

  1. Zahl der Wahlberechtigten: 704

  2. Zahl der Wähler(innen): 103

  3. Zahl der gültigen Stimmzettel: 103

  4. Zahl der ungültigen Stimmzettel: 0

  5. Zahl der gültigen Stimmen: 478

 

Namen der Gewählten mit Stimmenzahl:

  1. Ling, Elisabeth: 85

  2. Zoller, Dieter: 85

  3. Liebsch, Norbert: 81

  4. Schula, Bernadette: 79

  5. Jung, Jakob-Walter: 78

  6. Müller, Hermann-Josef: 70

 

 

Kirchengemeinde Mainhardt: Wechsel in der Kirchenpflege

21. Januar 2020

Mit Datum 27.01.2020 ging die Kirchenpflege der katholischen Kirchengemeinde Mainhardt von Frau Gordana Barbir auf Herrn Wilfried Correll über. Die offizielle Übergabe nahm Michael Ehrenfried, Leiter des Katholischen Verwaltungszentrums Hohenlohe, vor.

Die Aufgaben des Kirchenpflegers sind vielfältig. Er oder sie unterstützt den Pfarrer und den Kirchengemeinderat im Finanz-, Vermögens- und Verwaltungsbereich. Dazu gehört insbesondere die Besorgung der laufenden  Verwaltungsgeschäfte sowie die Kassen- und Rechnungsführung.

Mit kirchlichen Diensten ist Herr Correll bestens vertraut. So war er bereits 2. Vorsitzender des katholischen Kirchengemeinderats sowie Mitglied im Dekanatsrat. Darüber hinaus ist und war er auch in anderen Funktionen ehrenamtlich tätig, nicht nur für die Kirche, sondern z.B auch als Gemeinderat.

Die katholische Kirchengemeinde Mainhardt begrüßt Herrn Correll in seinem neuen Amt und wünscht ihm dazu viel Erfolg. Bedanken möchte sie sich auch bei Frau Barbir für die geleisteten Dienste und wünscht ihr viel Glück, Erfolg und Gottes Segen. Es ist sehr erfreulich, dass sich immer wieder Menschen zur Verfügung stellen, um die Gemeinde mitzutragen und zu gestalten.

Dieter Zoller, 2. Vors. kathol. KGR Mainhardt

Sternsingeraktion 2020

Januar 2020

Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Frieden im Libanon und weltweit!“ waren die Sternsinger dieses Jahr unterwegs. Vom 02.01.2020 bis 05.01.2020 brachten 17 Kinder und 7 Begleiter den Segen in die Häuser in Mainhardt und den verschiedenen Teilorten.

Bereits im November 2019 starteten die Kinder und ihre Begleiter mit ihren Vorbereitungen. Mit viel Spaß und Freude waren die Kinder dabei: Lieder wurden eingeübt, Texte auswendig gelernt und Kronen gebastelt.

Zum Auftakt der Aktion in Mainhardt besuchten die Sternsinger am 30.12.2019 das Alten- und Pflegeheim Lindenhof und brachten den Bewohnern ihren Segen. Ab dem 02.01. zogen die verschiedenen Gruppen dann von Haus zu Haus. Bei Regen, Wind und Kälte trugen sie ihre Lieder und Texte vor, der Segen 20*C+M+B+20 wurde an die Türen geschrieben. Durch ihr tolles Engagement und ihre Ausdauer sammelten die Kinder über 5000 € an Spenden.

Am 05.01.2020 fand dann die Aktion mit dem traditionellen Gottesdienst ihren Abschluss. Anschließend waren die Sternsinger mit ihren Begleitern noch im Cafe Schoch zum Essen eingeladen, wofür wir uns an dieser Stelle nochmal herzlich bedanken möchten.

Bedanken möchten wir uns auch bei den Kindern und Eltern, Begleitern und allen, die diese tolle Aktion unterstützt und möglich gemacht haben. Wir freuen uns schon auf die Sternsingeraktion 2021 und hoffen wieder viele Kinder bei den Sternsingern begrüßen zu dürfen.

Nadine Wagner

 

 

Familiengottesdienst an Heiligabend

24. Dezember 2019

Wie jedes Jahr, so wurde auch diesmal wieder der Gottesdienst an Heiligabend als Familiengottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche in Mainhardt gefeiert.

Die große Zahl von Familien mit kleineren oder größeren Kindern zeigte, dass dies gerne angenommen wird. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Gottesdienstes ist natürlich das traditionelle Krippenspiel. Die Kinder, die teilweise auch den Kindergottesdienst besuchen, sind sehr darauf bedacht, eine kleinere oder größere Rolle zu übernehmen. Natürlich stand das Geschehen um die Geburt Jesu und damit das Kind im Mittelpunkt des Spiels. Und jedes Mal ist es beeindruckend, mit welcher Freude und Hingabe die Kinder spielen. Angeleitet und unterstützt wurden sie dabei von Sabrina Schoch und Elisabeth Weber. In ihren von Frau Künstner genähten Engelskostümen schufen die Kinder eine weihnachtlich-festliche Stimmung.

Und was wäre ein Weihnachtsgottesdienst ohne einen Weihnachtsbaum? Wie jedes Jahr wurde er auch diesmal wieder von Herrn Otto Tix gespendet und von Elisabeth und Bernhard Ling sowie Artur Schula aufgestellt und geschmückt. Ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten!


In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte Pater Tomy die Liebe Gottes. Weil Gott Liebe ist, schenkt er uns sich selbst in Gestalt des Gottessohnes. Seine Hingabe soll auch verdeutlichen, was uns den Sinn im Leben gibt. Wir als Gläubige sollten diese Liebe nicht nur erkennen, sondern sie auch an unsere Nächsten weitergeben. Nach dem abschließenden, sehr berührend gesungenen "Stille Nacht, heilige Nacht" wurden die Gläubigen in die dunkle Winternacht entlassen.

Vielleicht hat der eine oder andere das soeben Gehörte, die immer gültige Weihnachtsbotschaft, nicht nur verinnerlicht, sondern auch weitergegeben?
 

Dieter Zoller, 2. Vors. kathol. KGR Mainhardt

Adventliche Seniorenfeier

8. Dezember 2019

Die letztes Jahr erstmalig ins Leben gerufene adventliche Seniorenfeier der katholischen Kirchengemeinde fand auch dieses Jahr wieder am 2. Adventssonntag statt.

Allen älteren Gemeindemitgliedern gingen in den letzten Tagen Einladungen zu, wobei auch Nichtkatholiken willkommen waren. Sie sollten und wollten einen besinnlichen Nachmittag verbringen, was so auch gelang.

Frau Gordana Barbir hatte die Tische im Saal des Gemeindehauses festlich geschmückt und sorgte mit der adventlichen Dekoration für eine
vorweihnachtliche Stimmung. Neben der Bewirtung mit Kaffee, Kuchen und Getränken gab es auch Besinnliches. Ausgehend vom Wort ADVENT wurde jeder Buchstabe mit negativen und positiven Assoziationen versehen und so zum Nachdenken angeregt. Und in einer Szene mit den vier Adventskerzen wurde aufgezeigt, dass die 4. Kerze, die die Hoffnung symbolisiert, die 3 erloschenen Kerzen, die Liebe, Glaube und Frieden symbolisieren, wieder entzünden kann. Selbstverständlich wurden auch einige gängige Adventslieder gesungen, was unter der Regie von Frau Roswitha Künstner gerne angenommen wurde. Sie hatte zu diesem Zweck eigens ein schön gestaltetes Liedheft entworfen und an die Gäste verteilt. Die erhielten zum Schluss auch noch ein Geschenk, das
von Pater Tomy verteilt wurde. Auch dafür herzlichen Dank!

Gespräche, Gesang, Genuss – es war eine bunte Mischung, für jeden war etwas dabei, und so ging die Zeit wieder viel zu schnell vorbei. Frau Barbir erhielt für ihre Arbeit großes Lob von allen Seiten und man war sich einig: nächstes Jahr wieder zur selben Zeit am selben Ort.

Dieter Zoller, 2. Vors. kathol. KGR Mainhardt

Ökumenischer St.-Martins-Ritt in Mainhardt

10. November 2019

Einfach ein bisschen wie St. Martin sein

„Was immer ihr einem Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan“. Dieses Christuswort aus dem Matthäusevangelium ist das Motto des alljährlich stattfindenden ökumenischen St.-Martins-Ritt.

Auf Einladung der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde versammelten sich zahlreiche aufgeregte Kinder mit ihren Eltern und auch Großeltern am Sonntag vor dem Mainhardter Markt. Gegen 17.30 Uhr setzte sich der Zug in Bewegung, angeführt vom MV Mainhardt und natürlich St. Martin auf seinem Ross. Als höchst willkommene Begleitung war auch eine Abteilung der FFW Mainhardt dabei, die durch ihre Absperrmaßnahmen den Umzug wirkungsvoll abschirmte.

Ausgestattet mit den verschiedenartigsten, teils selbst gebastelten Laternen, zogen Kinder und Erwachsene zuerst Richtung Keltenring. Immer wieder wurde eine musikalische Rast eingelegt, um Martinslieder zu singen und den Schein der Laternen zu beobachten. Licht ist ein wichtiges Symbol - Jesus, das Licht der Welt - das untrennbar mit dem Martinsfest verbunden ist. Weiter ging es durch den Ort, bis schließlich das Ziel, die evangelische St.Veit-Kirche, erreicht war.

Vor der von außen hell erleuchteten Kirche erfreuten junge Akteure mit ihrem Martinsspiel, der Legende von der Mantelteilung, die Zuschauer.  Die Botschaft dieses Spiels hob anschließend Pfarrer Alius in seiner kurzen Ansprache hervor: Martin hatte den Mut, sich über Grenzen hinweg zu setzen, die Arm und Reich voneinander trennen. Er schenkte seine Aufmerksamkeit den Benachteiligten in der Gesellschaft, denen wir uns mehr zuwenden und manches mit ihnen teilen sollten. Wir sollten alle einfach ein bisschen wie St. Martin sein..... .

Nach dem offiziellen Teil wurden Martinsbrötchen verteilt mit der ausdrücklichen Bitte, diese mit anderen zu teilen. Bei der anschließenden kleinen Bewirtung mit heißen und kalten Getränken sowie verschiedenen kleinen Leckereien konnten sich
alle Beteiligten über das soeben Erlebte austauschen.

Ein besonderer Dank geht an alle Helfer, die Firma EVS, die Feuerwehr, den Musikverein Mainhardt, die evangelische Mesnerin Frau Bareiß sowie alle ungenannten Helfer, ohne die dieses Ereignis nicht möglich gewesen wäre. Ein Dankeschön geht aber auch an alle Eltern mit ihren Kindern, die mit ihrer Teilnahme dazu beigetragen haben, dass diese schöne Tradition fortbesteht.

Dieter Zoller, 2. Vors. kathol. KGR Mainhardt

Geistliches Konzert 'Missa choralis' von Franz Liszt

26. Oktober 2019

Dr. Joachim Gobbert bietet mit Künstlern ein kirchenmusikalisches Ereignis

Wenn an einem Sonntagnachmittag im Oktober zahlreiche Besucher in die Herz-Jesu-Kirche in Mainhardt eilen, dann hat das nur einen Grund: das alljährliche Geistliche Konzert. Dr. Joachim Gobbert bietet mit verschiedenen mitwirkenden Künstlern jedes Jahr ein kirchenmusikalisches Ereignis, das über die Grenzen Mainhardt's hinaus Zuspruch und Anerkennung findet. Dieses Jahr sollte es ein Werk von Franz Liszt sein, die 'Missa choralis', ein „musikalisch starkes und für die Liturgie geeignetes Werk“ (Thomas Kohlhase). Sie ist eine von fünf Messen, die Liszt komponiert hat, und dürfte wohl die bedeutendste sein – ein liturgisch-musikalisches Reformwerk hohen Ranges, eine der wichtigsten Messkompositionen des späten 19. Jahrhunderts. Stilistisch stellt Liszts Messe eine grandiose Synthese aus dem Stil der Gregorianischen Melodien, der A-cappella-Meister und den modernen Ausdrucksmitteln dar.

Die erwartungsvollen Zuhörer sollten nicht enttäuscht werden. Eingangs schuf KMD Helga Hoffmann mit ihrem einfühlsamen Orgelspiel, der Suite gothique, denToccata und Litanies, eine sehr stimmige Atmosphäre. Jedes Mal versteht sie es aufs neue, dem Instrument bisher so noch nie gehörte Nuancen zu entlocken und die beeindruckende Klangfülle der Orgel zum Ausdruck zu bringen. Nach einer kurzen Einführung zum Leben und Werk von Franz Liszt zeigten die Interpreten Barbara von Stritzky (Sopran), Jie Zhang (Alt), Kim Hee-Tae (Tenor) und der Bariton Dr. Joachim Gobbert ihr ganzes Können. Dieses mehrstimmige Vokalensemble wurde fakultativ von der Orgel begleitet, mal zurückhaltend flüsternd, mal mächtig aufbrausend. Die lateinischen Texte entsprachen dem liturgischen Ablauf: beginnend mit dem Kyrie ging es über das Gloria, Credo, Sanctus und Benedictus bis zum finalen Agnus Dei.

Eine dermaßen schön gesungene Messe hätte mehr Besucher verdient. Freundlicher, lang anhaltender Applaus belohnte die Akteure für ihren beeindruckenden Auftritt.

Dieter Zoller, 2. Vors. kathol. KGR Mainhardt

Nachruf zum Tod von Pfarrer iR Alfred Häfele

5. September 2019

Der ehemalige katholische Gemeindepfarrer Alfred Häfele ist tot.

Er verstarb am 24.8. im gesegneten Alter von 90 Jahren in Rottweil. 1929 als erstes von sechs Kindern in Duttenberg geboren, studierte er nach dem Abitur Theologie in Tübingen. Anschließend trat er in das Priesterseminar in Rottenburg/Neckar ein und erhielt 1953 die Priesterweihe. Nach verschiedenen seelsorgerlichen Stationen kam er im August 1991 nach Mainhardt, wo er bis 2005 als Pfarrer und als Religionslehrer tätig war. Danach trat er in den wohlverdienten Ruhestand, blieb aber weiterhin in den geistlichen Gemeinschaften im Dekanat in Zimmern tätig. So übernahm er regelmäßig Gottesdienste in der Heliosklinik und auch Gemeindegottesdienste in der Seelsorgeeinheit Zimmern, wo er seinen Ruhestand verbrachte. Erst vor einem Jahr feierte er den 65. Jahrestag seiner Priesterweihe. Seine besondere Leidenschaft galt der Gottesmutter Maria, weshalb er auch bis zuletzt als Diözesanverantwortlicher der Marianischen Priesterbewegung des Dekanats unermüdlich im Einsatz war. Noch während seiner aktiven Zeit war er Dekanatsjugendseelsorger, Dekanatspräses für die Kirchenmusik sowie Bezirkspräses der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) im Bezirk Hohenlohe. Viele Jahre gehörte er auch der Franziskanischen Gemeinschaft, dem Theresienwerk sowie dem Diözesanvorstand des Cäcilienverbandes für die Kirchenmusik an. Zweifellos war er ein Priester aus Leidenschaft, durchaus auch mit Ecken und Kanten. Kollegen bezeichneten ihn gern als 'Priester aus Gnade', der seinen Dienst in unbedingtem Gottvertrauen versehe. Neben seiner Tätigkeit als Geistlicher war er noch dem Sport und der Musik sehr zugetan. Selbst in hohem Alter absolvierte er mühelos die Bedingungen für das Sportabzeichen. Und zusammen mit seiner Schwester Dorothea, die ihm auch den Haushalt führte, war er Mitglied im Liederkranz Mainhardt und als begeisterter Sänger bekannt.

So schließt sich nun der Kreis seines Lebens. Die katholische Kirchengemeinde Mainhardt gedenkt in stiller Trauer ihres ehemaligen Priesters. Der Herr, dem er sein ganzes Leben gewidmet hat, möge ihm die Erlösung gewähren und ihn in sein himmlisches Reich aufnehmen.

Dieter Zoller, 2. Vors. kathol. KGR Mainhardt

Neuaufnahme von Ministranten und Ehrungen in der katholischen Gemeinde Mainhardt

30. Juni 2019

Sie gehören neben dem Priester zum Gottesdienst wie das Salz zur Suppe: die Ministranten.


Das Wort kommt aus dem Lateinischen und bedeutet 'Diener'. Ministranten unterstützen den Priester in vielfältiger Weise. Bei der Eucharistiefeier bringen sie Brot, Wein und Wasser zum Altar und helfen ihm bei der Händewaschung. Sie läuten vor den Wandlungsworten die Altarschellen, reichen dem Priester liturgische Geräte und halten liturgische Bücher bereit. Auch als Träger von Kerzen und Kreuz sind sie aktiv.

In den Gemeinden bilden die Messdiener häufig eine feste Gemeinschaft. Sie treffen sich zu Gruppenstunden, unternehmen gemeinsame Ausflüge, wallfahrten und besuchen auch Fortbildungen.

Das Altersspektrum ist breit. Die jüngsten haben oft erst gerade die Erstkommunion erlebt, manche Oberministranten gar schon die Schulzeit absolviert.

Die Betreuung dieser 'Minis' ist deshalb eine anspruchs- und verantwortungsvolle Aufgabe. Dieser Aufgabe kam bisher Frau Elisabeth Ling in vorbildlicher Weise nach. Das zeigt sich unter anderem darin, dass die Gewinnung von Nachwuchs für ausscheidende Minis in Mainhardt kein großes Problem darstellt, im Gegensatz zu anderen Gemeinden. Nachdem Frau Ling dieses Amt zur Jahreswende aufgab, übernimmt Herr Wilfried Correll ab diesem Jahr diese wichtige Aufgabe. Dafür sprechen ihm die katholische Kirchengemeinde und der Kirchengemeinderat ihren großen Dank aus und wünschen Herrn Correll viel Erfolg und Erfüllung. Da er schon in verschiedenen kirchlichen Diensten tätig war, dürfte die Kontinuität der Arbeit gesichert sein. Unterstützt wird er dabei zukünftig durch Frau Evelyn Moll. Auch sie sei an dieser Stelle herzlich willkommen geheißen.


Neu in die Gruppe der Minis wurden aufgenommen: Felicia Graf, Giulia Alexandra Moll, Lukas Hirsch und Katharina Weber. Nachdem sie ihr Gelübde, ihrer Arbeit stets pünktlich und zuverlässig nachzukommen, abgelegt hatten, wurden sie im Kreis der älteren Minis freundlich aufgenommen und mit den ersten ihrer zukünftigen Aufgaben vertraut gemacht.

Anschließend wurden zwei schon etwas länger Messdienst-Leistende von Pater Tomy gewürdigt: Elena Correll und Sarah Kowalski. Beide wurden für ihren 10-jährigen Dienst geehrt und erhielten dafür auch ein Geschenk. Eine solch lange Zeitdauer ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit und für die Jüngeren ein hoffentlich nachahmenswertes Vorbild.

Zu guter Letzt wurde noch Marco Pfeil für seine 25-jährige Dienstzeit als Mesner der katholischen Kirche Mainhardt geehrt. Auch er begann seine Tätigkeit als Ministrant. Über die vielen Jahre hinweg blieb Marco der Kirche verbunden und übernahm schließlich das Amt des Mesners, das er heute zusammen mit seinem Bruder Peter ausübt. Pater Tomy ging in seiner Dankesrede auf die vielfältigen Pflichten eines Mesners ein und dankte Marco für seine langjährige Treue mit einem Gutschein.

Allen Beteiligten sei nochmals sehr herzlich gedankt, vor allem auch den Eltern, die ihre Kinder zu dieser kirchlichen Aktivität ermuntern. In Zeiten einer zunehmenden Kirchenferne ist das ein ermutigendes Zeichen. So wird aus sonntäglichen  Kirchgängern eine Gemeinschaft, zu der man gerne gehört, in der einer für den anderen da ist. Das ist Kirche, Kirche am Ort.

Text und Fotos: Dieter Zoller, 2. Vors. kathol. KGR Mainhardt

Fronleichnamsprozession und Gemeindefest

20. Juni 2019

Mit 800 Mitgliedern ist die katholische Gemeinde in Mainhardt sehr überschaubar. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb feiert sie jedes Jahr das Fronleichnamsfest mit einer Prozession durch den Ort.

von Sigrid Bauer

 

Zum Festgottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche kommen erstaunlich viele Familien mit Kindern. Liegt es daran, das die Erstkommunionskinder zu diesem Anlass noch einmal ihre weißen Kleidchen tragen dürfen? Bestimmt fünf, sechs kleine Mädchen nutzen die Gelegenheit. Bunt gemischt ist die Schar der Gottesdienstbesucher, auch wenn sich Pater Tomy Thomas‘ Wunsch nach rund 100 Prozessionsteilnehmer nicht ganz erfüllt hat. „Wir hatten einige Gäste hier, unbekannte Gesichter, das freut mich“, meint Elisabeth Ling, die als Hauptorganisatorin die Arbeiten für das anschließende Gemeindefest an das Team aus Ehrenamtlichen verteilt hat, aber auch selber Tage vorher Ankündigungsplakate in der Gemeinde aufgehängt hat. Zusammen mit ihrem Mann hat sie am Morgen des Feiertags die beiden Altäre, zu denen die Prozession führt, gerichtet. Die Blumengestecke auf den Altären sind ein gemeinsames Werk von Herta Brobeil und Roswitha Künstner. „Ich mache das nur einmal im Jahr zu Fronleichnam, aber die Frau Brobeil, wenn wir die nicht hätten. Die ist wirklich ein Käpsele“, lobt Künstner die Mitstreiterin für ihr Engagement in der katholischen Gemeinde auf echt schwäbisch.

Mit 20 Männern und Frauen begleitet der Mainhardter Musikverein wie jedes Jahr den feierlichen Zug von der Kirche zuerst ins Wohngebiet am Keltenring, wo die erste Station ist. Vor dem mit Blumen geschmückten Altar, auf dem die Monstranz abgestellt wird, haben Ute Schneider und Veronika Corell in mühevoller Kleinarbeit einen farbenfrohen Blütenteppich gelegt. Mit Blütenblättern aus dem eigenen Garten, aus den Gärten von Bekannten und dem Kirchgarten haben die beiden Frauen am Abend zuvor ein Bild mit den typischen Symbolen gestaltet. „Ein Kreuz für Jesus, das Herz als Zeichen für den Glauben an Gott, den Kelch für das Abendmahl und die Taube als Verbindung von Fronleichnam mit Pfingsten. Diese Motive gehören für mich zu Fronleichnam“, erklärt Ute Schneider. Damit die Blütenblätter nicht welken, haben sie als Unterlage nasse Tücher verwendet und sie über Nacht mit einer Plastikfolie abgedeckt. Weiter geht die Prozession bei angenehmen Temperaturen in die Ortsmitte. Einige Anwohner schauen neugierig zum Fenster heraus oder beobachten die Prozession vom Garten aus.

Immer einige zig Meter voraus sorgt Bernhard Ling dafür, dass der Zug ungestört die Straßen überqueren kann und zur zweiten Station im Schlösslespark neben dem Römermuseum gelangt. „Damit niemand unter die Räder kommt“, erklärt der Mann aus Ammertsweiler und lacht. Seit fünf Jahren gehört das unter anderem zu seinen Aufgaben an Fronleichnam. Mit an der Spitze der kleinen Prozession laufen drei Ministrantinnen, die mittlere trägt das Kreuz, die beiden anderen flankieren sie mit einem Kerzenleuchter in der Hand. „Ich bin schon sechsmal mitgelaufen, aber nicht immer ganz vorn, da wechseln wir uns ab“, erklärt die 15-jährige Vanessa Kowalski. Ministrantin ist sie seit der Erstkommunion.

Hinter dem Musikverein folgen die Erstkommunionskinder, aber auch ein paar Jüngere dürfen Blumen streuen, damit Christus auf Blumen in das Himmelreich einzieht, wie der Brauch spirituell gedeutet wird. Edeltraud Schoch hat vorgesorgt und reichlich Blütenblätter dabei. „Die fünf Blumenkinder sind meine Urenkel“, erzählt sie stolz. Ein herzlicher Dank geht an das Fachgeschäft Blümchen, das die Blütenblätter zur Verfügung gestellt hat.

Nach der Station im Schlösslespark geht es zurück zur Kirche. Beim letzten Anstieg müssen die Bläser der Musikkapelle noch einmal alles geben, dann ist es fast geschafft. „Was muss, das muss“, meint eine Trompeterin pragmatisch.

Aus der angenehm kühlen Kirche entlässt Pater Thomas seine Gemeinde mit der Botschaft: „Wir sind gesandt, um uns zu geben, unser Leben mit anderen zu teilen.“ Dazu haben die Leute beim anschließenden Gemeindefest mit Mittagessen, Kaffee und Kuchen gleich Gelegenheit.

Fronleichnam ist das „Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi". Dafür steht auch der ungewöhnliche Name Fronleichnams, denn im Althochdeutschen steht "fron" für "Herr" und "lichnam" für "Leib". „Leib des Herrn“ heißt Fronleichnam also. Die Hostie, die in der Monstranz durch die Straßen getragen wird, ist für gläubige Katholiken durch die Wandlung im Gottesdienst zum "Leib Christi" geworden.

 

Feier der Erstkommunion

12. Mai 2019

Als Erstkommunion oder Erste heilige Kommunion wird in der katholischen Kirche der erste Empfang der Kommunion bezeichnet. An diesem Tag dürfen die Kinder zum ersten Mal das heilige Brot in Form einer Hostie empfangen und werden damit offiziell in die Gemeinde aufgenommen.

Neben Taufe und Firmung gehört auch diese Feier der Eucharistie zu den Sakramenten der Kirche. Am vergangenen Sonntag fand dieses Fest nach längerer Zeit wieder in der katholischen Herz-Jesu-Kirche statt.

Angeführt von den Ministranten zogen die Kinder in die Kirche ein und nahmen im Altarraum Aufstellung. Dort zelebrierte Pater Tomy Thomas gemeinsam mit Pastoralreferent Sven Brückner den festlichen Gottesdienst. So konnten die Kinder das Geschehen aus der Nähe live erleben und wurden auch direkt in den liturgischen Ablauf einbezogen. In seiner natürlich vorwiegend an die Kommunionkinder gerichteten Predigt bezog sich PR Brückner auf zwei biblische Texte: die Geschichte der Emmaus-Jünger aus dem Lukasevangelium und die Geschichte vom Letzten Abendmahl. Geschickt schlug er einen Bogen vom biblischen Geschehen in die Gegenwart. Jesus teilte das Brot mit den Jüngern, woraufhin sie ihn erkannten. Wie die beiden Jünger sollten sie, die Erstkommunikanten, erkennen: Jesus lebt, ist immer bei ihnen und schenkt sich ihnen im gebrochenen Brot, in der Gemeinschaft des Mahles, der Eucharistie. Die Eucharistiefeier ist somit die zentrale liturgische Feier der Kirche, in der sie des Todes und der Auferstehung Jesu gedenkt. Das ist der eigentliche Sinn und Zweck dieser Feier. Aufmerksam und gespannt, aber auch freudig nahmen die Kinder weitere Aufgaben wahr. Sie entzündeten ihre Kommunionkerzen an der Osterkerze, sprachen die Fürbitten, trugen Gebetssprüche vor und empfingen schließlich ihre erste heilige Kommunion. Danach erfolgte der Auszug aus der Kirche.

Viele haben zu dieser bewegenden Feierlichkeit beigetragen. Besondere Erwähnung fanden die vier Katechetinnen während der Vorbereitungszeit: Frau Petermann, Frau Moll, Frau Wagner und Frau Weber. Ihnen und allen Ungenannten sei nochmals an dieser Stelle sehr herzlich gedankt. In diesen für sie unruhigen Zeiten braucht die katholische Kirche solche Feiern und Helfer, um den häufig negativen Schlagzeilen etwas Positives entgegenzusetzen.

Folgende Kinder empfingen die Erste heilige Kommunion: 
Amy Luise Brenner, Liv Ensinger, Felicia Graf, Lena Marie Häfele, Lukas Hirsch, Giuliana Kuhn, Giulia-Alexandra Moll, Oliwia Odoj, Max Petermann, Carla Sophie Pfeil, Ann-Sophie Reif, Letizia Marie Salhoff, Jonah Wagner, Katharina Weber.

Dieter Zoller, 2. Vors. kathol. KGR Mainhardt

Feier der Osternacht

20. April 2019

Feier der Osternacht in der Herz-Jesu-Kirche, das höchstes Fest der Katholiken: Die 'Drei Österlichen Tage vom Leiden und Sterben, von der Grabesruhe und der Auferstehung des Herrn'.

In der Nacht von Karsamstag auf den Ostersonntag feierten in der Herz-Jesu-Kirche die Katholiken ihr höchstes Fest, die 'Drei Österlichen Tage vom Leiden und Sterben, von der Grabesruhe und der Auferstehung des Herrn'. Es handelt sich hierbei um ein Hochfest und damit sozusagen um die längste Messe der Welt, die drei Tage umfasst. Trauer und Freude in einem Gottesdienst sollen eines deutlich machen: Das Leiden und die Auferstehung Christi sind zwei Seiten desselben Heilsereignisses.
Die Liturgie dieser Osternacht besteht aus den vier Elementen Lichtfeier, Wortgottesdienst, Taufe und Eucharastie. Traditionell beginnt die Lichtfeier vor der Kirche im Freien. Pastoralreferent Sven Brückner segnete zunächst das Osterfeuer und entzündete daran die Osterkerze. In einer Prozession wurde sie in die dunkle Kirche getragen – unter dem dreimaligen Ruf 'Lumen Christi – Deo gratias'. Nur das an die Feiernden weitergegebene Licht erleuchtete den Raum. Nach dem gesungenen Osterlob, dem Exsultet, folgten vier Lesungen, drei davon aus dem Alten Testament. Dazwischen jeweils Gesang und Gebet. Nach dem Gloria, noch vor der vierten Lesung, geht das Licht an, die Orgel braust auf und Glockengeläut setzt ein. Von der Dunkelheit zum Licht - symbolischer kann das Wunder der Auferstehung kaum dargestellt werden: Christus ist auferstanden! Es folgt das Taufgedächtnis, bei dem die Gläubigen ihr Taufversprechen erneuern und mit Osterwasser besprengt werden. Den Abschluss bildet die Speisesegnung. Die im Altarraum aufgestellten Speisen werden mit Weihwasser besprengt. Im Schlusslied 'Christus ist erstanden' kommt die ganze Freude über das Wunder der Auferstehung zum Ausdruck.

Auch bei dieser Feier war wieder zu spüren: Es gibt kaum ein intensiveres Ostererlebnis als die Feier der Osternacht.

Dieter Zoller, 2. Vors. kathol. KGR Mainhardt

 

Dank und Ehrung für Roswitha Künstner

24. Februar 2019

Frau Roswitha Künstner, ehemaliges Mitglied des katholischen Kirchengemeinderats, feiert im Kreis der katholischen Kirchengemeinde ihren 80. Geburtstag.

Am 24 Februar feierte das ehemalige Mitglied des katholischen Kirchengemeinderats, Frau Roswitha Künstner, ihren 80. Geburtstag. Anlässlich dieses Ereignisses feierte die katholische Kirchengemeinde mit ihr einen feierlichen Gottesdienst, der von Pater Tomy Thomas zelebriert wurde. Im Anschluss daran lud die Jubilarin zu einer Feier ins Café Schoch ein, wo neben lobenden Worten ein umfangreiches und buntes Programm ihre Lebensleistung würdigte.
Ihr besonderes Engagement galt schon immer der Kirche. Dafür wurde ihr mit folgenden Worten gedankt:

 

Liebe Roswitha,

heute ist dein Ehrentag, an dem du einmal allein im Mittelpunkt stehen sollst. Du hast uns zur Feier deines 80. Geburtstages eingeladen. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen. 80 Jahre, das ist ein stolzes Alter, fast schon ein biblisches. Dass du das in körperlicher und geistiger Gesundheit und Fitness feiern kannst, hat vielleicht etwas mit der Bibel und deinem festen Glauben zu tun. Sie und die Kirche insgesamt haben einen großen Teil deines Lebens bestimmt und gestaltet. Der Kirche galt immer deine besondere Zuwendung und Hingabe. Für sie hast du dich in vielfältiger Form ehrenamtlich eingebracht und du tust das selbst heute noch. Die Liste deiner Tätigkeiten ist lang. Ich möchte hier nur die wichtigsten erwähnen: mehr als 20 Jahre warst du im Kirchengemeinderat tätig. Über viele Jahre hinweg warst du Wortgottesdienst-Leiterin. Der Besuchsdienst war ebenfalls über einen langen Zeitraum dein Verdienst. Und selbst so profane Dinge wie die Reinigung von Altardecken und Messgewändern waren dir nicht zu viel. All das hast du mit größter Selbstverständlichkeit und sehr viel Herzblut getätigt. Dienst für die Kirche war für dich, ganz in christlicher Tradition, immer auch Dienst am Nächsten. Für diesen langen und selbstlosen Einsatz spricht dir der katholische Kirchengemeinde-rat seinen herzlichen Dank aus. Menschen wie du bilden mit ihrem Wirken das Rückgrat der Gesellschaft. Diese Gesellschaft, und damit auch die Kirche, funktioniert nur solange, wie es Menschen gibt, die Zeit und Energie einsetzen, um andere Menschen zu unterstützen und ihnen zu helfen. Papst Franziskus nennt die freiwilligen Helfer sogar eine der 'wertvollsten Ressourcen' der katholischen Kirche. Leider findet dieses Engagement nicht immer eine entsprechende und ange-messene Würdigung.
Eine weitere Stärke von dir ist dein fester Glaube. Er hat dir über so manchen schweren Schicksalsschlag hinweggeholfen und er war immer deine moralische Richtschnur. Das Angenehme daran ist, dass du deswegen nicht päpstlicher als der Papst geworden bist und stets ein gesunder Menschenverstand dein Handeln geprägt hat. Du hast immer – wie es so schön heißt – die Kirche im Dorf gelassen.
„Tue Gutes und rede nicht darüber“, das ist das Motto vieler Ehrenamtlicher. Das war und ist auch dein Motto. Doch manchmal muss man darüber reden, muss man dafür danken. Der römische Philosoph und Staatsmann Cicero hat das einmal so formuliert: „Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen.“
Was wir hiermit tun.
Liebe Roswitha, wir wünschen dir noch viele schöne und erfüllte Jahre bei guter Gesundheit und vor allem Gottes Segen.

Dieter Zoller, 2. Vors. kathol. KGR Mainhardt

Übergabe der Kirchenpflege

20. 12. 2017

Frau Herta Brobeil übergibt Amt als Kirchenpflegerin an Frau Gordana Barbir

Bei der katholischen Kirchengemeinde ging am Mittwoch, 20. Dezember 2017, eine Ära zu Ende. Nach 47 Jahren Tätigkeit als Kirchenpflegerin - und nebenbei auch als Pfarramts- sekretärin- gab Frau Herta Brobeil dieses Amt an Frau Gordana Barbir ab. Diese war in der Oktobersitzung des kathol. Kirchengemeinderats einstimmig in dieses Amt gewählt worden. Die offizielle Übergabe nahm Herr Ehrenfried von der Kirchlichen Verwaltungszentrale vor. Er erläuterte sehr ausführlich die Aufgaben einer Kirchenpflegerin und wies darauf hin, dass diese in der Zukunft größere Änderungen erfahren würden. Die Kirchliche Verwaltungs- stelle Stuttgart gibt für dieses Amt unter anderem folgende allgemeine Ratschläge: Nichts aufschieben, Prioritäten setzen, Perfektionismus vermeiden, ein 'Nein' als das zeitsparendste Wort anzusehen etc. Das solle man ruhig umsetzen. Der bisherigen Amtsinhaberin bescheinigte er eine einwandfreie Amts- und Kassenführung. Eine ähnliche Einschätzung erfolgte auch durch Pater Tomy Thomas. Er betonte das außergewöhnliche Engagement von Frau Brobeil, das weit über das erforderliche Maß hinausging und auch einen erheblichen Teil ihrer Freizeit beanspruchte. Während ihrer ungewöhnlich langen Dienstzeit habe es so gut wie keine Fehlzeiten gegeben, stets sei sie kompetente Ansprechpartnerin für alle gewesen, die in irgendeiner Form mit der Kirche zu tun hatten. Im Grunde hatte Frau Brobeil mehrere Aufgaben: Kirchenpflegerin, Pfarramtssekretärin und, aushilfsweise, auch Mesnerin und Hausmeisterin. Leider steht die Vergütung für dieses Amt in keinem Verhältnis zum Aufwand. Es hat eher ehrenamtlichen Charakter, die Entlohnung ist symbolisch. Hier besteht zweifellos Handlungsbedarf seitens der Kirchenführung und -verwaltung, damit die Nachfolgeschaft auch in Zukunft gesichert ist. In Mainhardt ist dies glücklicherweise der Fall. Frau Barbir hat sich bewusst für diese Aufgabe entschieden und wird noch eine Zeit lang von Frau Brobeil als Mentorin unterstützt werden. Die katholische Kirchengemeinde Mainhardt hat Frau Brobeil sehr viel zu verdanken.Ein halbes Jahrhundert Dienst am Nächsten – das ist alles andere als selbstverständlich und verdient höchsten Respekt. Sie bedankt sich sehr herzlich für ihre langjährige und verantwortungsvolle Tätigkeit und wünscht ihr alles Gute im wohlverdienten zukünftigen Ruhestand, der ruhig noch etwas warten darf. Gleichzeitig begrüßt sie Frau Gordana Barbir in ihrem neuen Amt und wünscht ihr darin viel Glück, Erfolg und Gottes Segen.

Dieter Zoller, 2. Vors. kathol. KGR Mainhardt